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DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG
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Bericht 1 (13.10.95)
  • Die Werkstätte Goldau der DFB, integriert in die Tafag AG und zuständig ua. für die Wartung und Bereitstellung von thermisch betriebenen Triebfahrzeugen, soll zur Entlastung des DFB-Budgets in Eigenregie eine stangengetriebene, zweiachsige Adhäsions-Diesellok gebaut haben. Diese Lok soll der DFB vorerst vermietet und als Triebfahrzeug für den Tunnelbauzug im Scheiteltunnel zum Einsatz kommen.
  • Die Wagenwerkstatt Liestal wird per Ende März 1995 aufgehoben. Die Einstellung erfolgt ersatzlos, da der erforderliche Fahrzeugstamm erst mal vorhanden ist und die nächsten wiederaufzubauenden Vierachserwagen (ex Brünig) in Holzbauart wohl in der für diese Zwecke schon bewährten Werkstätte Deisswil/Zollbrück entstehen sollen.
    Weiter ist die neu in Aarau aufgegangene Werkstatt für Anpassungsarbeiten an bestehenden Fahrzeugen und Umbauten offensichtlich gerüstet. Beide Werkstätten sind südlich der Jurakette gelegen und näher am Geschehen. Die Mitropa-Speisewagen müssten wohl mit dem erforderlichen Mehraufwand durch Dritte aufgearbeitet werden.
  • Mit einer Sammelaktion hat damals vor einigen Jahren die Fluggesellschaft Crossair bei ihren Aktionären und Flugpassagieren über CHF 70'000.-- für die Innenausstatung eines zu den Mitropa-Speisewagen passenden Cafeteriawagens organisiert und der DFB übergeben. Der Wagen wäre nötig zur Bereitstellung der Infrastruktur wie: WC, Garderobe, Energieversorgung, die in den Speisewagen nicht vorhanden ist. Obwohl sich eine (selbsternannte) Projektgruppe intensiv mit dem Projekt beschäftigt hat und ein potentieller Sponsor aus der Branche für eine Küchenanlage vorhanden war, ist das Geld wohl in anderen Kanälen des Wagenbaus versickert, wie auch die Projektgruppe, die sich demotiviert aufgelöst hat. Das für den Wagen vorgesehene Untergestell (ex RhB D2) soll in den Tunnelbauzug integriert worden sein. Crossair Chef Moritz Suter fragt nun nach dem Verbleib des Cafeteriawagens...
  • Ein vom DFB-Verwaltungsrat zweimal bewilligter zweiachsiger Neubau-BD in Stahlbauweise (wie der Barwagen), ist noch immer nicht im Bau. Grund ist das fehlende Untergestell. Durch den verschiedentlichen Wechsel an der Zf-Spitze sind entsprechende Untergestelle verschrottet worden, auch wurden weitere Anschaffungen von Zweiachsfahrzeugen aus dem Programm gekippt. Aufgrund der damals praktizierten, gleichzeitigen und dadurch kostengünstigere Beschaffung von Bauteilen und Materialien sind nun diverse Komponenten wie fabrikneue Sitze, Schiebetore, Stirntüren, Bodenbelag, Isolation, Dachbleche und -Profile an Lager

Verfasser: Beat H. Schweizer (bhs)
Freigabe durch GL/VR: 16.10.95
 
 
04.02.2012 DFB AG  /  www.furka-bergstrecke.ch/ger/media/chronik/a9501n.php