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DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG Postfach 141 CH-6490 Andermatt |
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Pressebericht Juli 2002 / #2 100 Jahre Dampflok "Weisshorn" |
| Die älteste Lok der Dampfbahn Furka-Bergstrecke (DFB) feiert dieses Jahr ihren 100. Geburtstag. Das in den SLM-Werkstätten in Winterthur gebaute Triebfahrzeug wurde 1902 bei der Visp-Zermatt-Bahn (VZ) in Dienst gestellt. Bei Sonderfahrten zwischen Realp und Furka durfte sie ihre Kräfte mit ihrer jüngeren, bei der Zermatt-Bahn verbliebenen Schwesterlok messen. |
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Dampflok-Treffen Die 100-jährige DFB-Lok trägt die Typenbezeichnung HG 2/3 Nr. 6 und den Taufnamen "Weisshorn". Mit rund 260 kW kann sie seit ihrer vollständigen Aufarbeitung im Jahr 1989 eine Anhängelast von 45 t auf der bis 118 steilen Trasse mit 12 km/h Höchstgeschwindigkeit befördern. Zur Feier ihres Geburtstages durfte die Jubilarin am Wochenende 6. / 7. Juli 2002 ihre Schwesterlok HG 2/3 Nr. 7 "Breithorn" (Baujahr 1906) auf der Furka-Bergstrecke begrüssen. Diese Lok der gleichen Bauserie ist nach wie vor im Besitz der Zermatt-Bahn (BVZ) und erhielt im vergangenen Jahr einen neuen Kessel mit Leichtölfeuerung. Bei den Sonderfahrten zwischen Realp und Furka verkehrte die Weisshorn mit den DFB-Reisezugwagen und die Breithorn mit den BVZ-Nostalgiewagen. Dabei konnte die Zermatt-Bahn ihren neukonzipierten Open-Air-Wagen (B 2226), den Zweiachser "Steam Pub" (WR-S 2227) und den Gesellschaftswagen "Belle Epoque" (B 2225) erstmals am Furkapass präsentieren. |
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Kohle oder Leichtöl ? Vor den gut besuchten Wochenendfahrten unternahmen die Techniker am Freitag mehrere Vergleichsfahrten mit ausgedehnten Leistungstests. Dabei galt es anhand verschiedenster Messungen festzustellen, ob die mit der neuartigen Leichtölfeuerung ausgestattete BVZ-Lok Nr. 7 der traditionell mit Kohle geheizten DFB-Maschine Nr. 6 bei Geschwindigkeit, Fahrverhalten, Zuverlässigkeit und Brennstoffverbrauch überlegen ist. Die Ergebnisse kürten die klassisch angetriebene, 100-jährige Weisshorn zur Siegerin. Auch weiterhin bleibt die Dampfbahn Furka-Bergstrecke der Kohle treu. Die rationellere und weniger personalintensive Dampferzeugung mittels Leichtöl ist auf Gebirgsbahnstrecken nur dann eine Alternative, wenn die Lokomotiven von Grund auf und entsprechend dem heutigen Stand der Technik neu konstruiert werden können. Sonst machen die geringeren Leistungswerte die betriebswirtschaftlichen Vorteile zunichte. Bei der BVZ mit brandgefährdeten Streckenabschnitten erfüllt die funkenlose Leichtölfeuerung die an sie gestellten Anforderungen. |
| Copyright: DFB/Ms. -- 05.07.2002 |
| 04.02.2012 DFB AG / www.furka-bergstrecke.ch/ger/media/chronik/b0202pm.php |


