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DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG
Postfach 141
CH-6490 Andermatt
+41 41 888 00 40
+41  848 000 144

 
Die DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG stellt sich vor

Die Aktiengesellschaft DFB ist verantwortlich für die Betriebsführung und den Unterhalt des Rollmaterials, der Streckenanlagen und Gebäude sowie für kommerzielle Aspekte und für Marketingmassnahmen. Sie hat auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und die entsprechende Personalausbildung zu garantieren.

Als rechtlich gegenüber Behörden und Gesetz verantwortliche Gesellschaft gründete man 1985 die DFB Dampfbahn Furka-Bergstrecke AG mit Geschäftssitz in Oberwald. Sie erhielt 1990 die Betriebskonzession und nahm auch die Strecke und Anlagen zwischen Realp und Gletsch in ihren Besitz. Im Jahr 2006 zählte die Unternehmung insgesamt 12'364 in aller Welt beheimatete Aktionäre, die bisher ein Aktienkapital von über 15 Mio. Schweizer¬franken aufgebracht haben.

Ebenfalls im Jahr 1990 wurden anlässlich einer international beachteten Aktion mehrere, in der Schweiz gebaute Dampfloks aus dem Dschungel Vietnams zurückgeholt. So fanden auch die zwei ehemaligen FO-Maschinen HG 3/4 Nr. 1 und 9 an die Furka zurück. Nach gründlicher Aufarbeitung leisten diese beiden Triebfahrzeuge heute die meisten Traktionseinsätze.

Die DFB ist auch Eignerin des Rollmaterials. Mit ihrem Aktienkapital garantiert sie die Finanzierung und trägt als Auftraggeberin die volle Verantwortung während der Sanierung und des Betriebs. Als Inhaberin einer eidgenössischen Betriebskonzession untersteht die DFB wie andere Schweizer Privatbahnen der Aufsicht des Bundesamtes für Verkehr (BAV), das gesetzlich den Bahnbetrieb, die baulichen und technischen Vorgaben sowie die Abnahme der Fahrzeuge und Strecken regelt und überprüft.

Wie von der Aufsichtsbehörde verlangt, koordiniert ein festangestellter Leiter den Bahnbetrieb. Ihm zur Seite stehen über 50 Mitarbeiter/innen verschiedenster Berufe, die für Fahrdienst, Zugförderung, Bau, Unterhalt und kommerzielle Aspekte verantwortlich sind. Fast alle Arbeitskräfte stellen der DFB ihre Freizeit gratis zur Verfügung. Nur wenige Angestellte werden saisonweise oder gegen Bezahlung beschäftigt.
Die DFB führt ihren Betrieb nach den für alle Bahnen der Schweiz gültigen Vorschriften des BAV, des Bundesamtes für Verkehr, also gemäss der Eisenbahnverordnung (EBV) und deren Ausführungsbestimmungen (AB EBV), sowie der Fahrdienstvorschriften (FDV) und kann für sich keine Erleichterungen in Anspruch nehmen, wie das Museums-bahnen andernorts teilweise dürfen; die sichere Führung des technisch anspruchsvollen, gemischten Betriebes auf Zahnstange und Adhäsion erfordert dies.
Das DFB-Personal wird in eigener Regie ausgebildet und anschliessend amtlich geprüft. Damit werden sämtliche für den Bahnbetrieb relevanten Sicherheitsbestimmungen erfüllt.

Die Betriebsführung, die Administration, die Verwaltungsaufgaben, das Marketing, die kommerziellen Dienste und das Finanzwesen werden unter Leitung von Fachpersonen in Arbeitsgruppen geführt. Einzelne Projekte werden zur Ausführung auch dem Verein Furka-Bergstrecke (VFB) delegiert. Der DFB-Verwaltungsrat überwacht als Aufsichtsorgan alle wesentlichen Arbeiten. Während der Fahrsaison im Sommer 2010 wurden an zirka 70 Betriebstagen während 464 Zugfahrten zwischen Realp und Gletsch rund 31'400 Passagiere befördert.
Das grosse Eisenbahnfest in Gletsch vom 13.-15. August, das sich der offiziellen Wiedereröffnung des letzten Streckenteils Gletsch-Oberwald vom 12. August anschloss, hat diese grosse Zahl mit seinen 4232 Fahrgästen kräftig beeinflusst, ganz zu schweigen davon, dass ein solches Unterfangen unsere Freiwilligenorganisation nätürlich bis zum Äussersten forderte.

 
 
04.02.2012 DFB AG  /  www.furka-bergstrecke.ch/ger/org/dfbag/portraet.php